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Was macht eigentlich … Mia Magma?

Was kommt nach Porno, Trash-TV und Ballermann?

Mia Magma

Mia Magma alias Mia Julia

Im Jahr 2010 mischte sie die Pornobranche als Newcomer und Shootingstar auf. Ihr erster Erotik-Streifen mit dem Titel „Das Sennenlutschi“ wurde zu einem großen kommerziellen Erfolg, bescherte ihr eine gewaltige Popularität und ebnete ihr den Weg zu einer langen Karriere im Erotik-Business. Leider zog sich Mia Magma, die mit bürgerlichem Namen Mia Julia Brückner heißt, bereits nach zwei Jahren als aktive Pornodarstellerin zurück und widmete sich anderen Projekte. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass wir noch viel von der jungen Münchenerin hören werden.

Als Quereinsteiger ins Porno-Business

Zugegebenermaßen ist Mia Julia nicht den herkömmlichen Weg eines Pornosternchens und künftigen Erotik-Superstars gegangen: Früh anfangen, in kleineren Produktionen mitspielen, den Erfolg langsam steigern und später nur noch ganz große Aufträge annehmen. Sie begann ihre berufliche Karriere mit einer Ausbildung zur Friseurin. Anschließend arbeitete sie noch bis einschließlich 2008 in diesem Beruf.

Als die sexuell schon immer sehr aufgeschlossene Mia Julia dann zusammen mit ihrem Mann Peter Brückner, den sie 2009 heiratete, neue sexuelle Erfahrungen sammeln wollte, besuchte das junge Paar einen in der Umgebung ihres Wohnorts gelegenen Swingerclub. Beide fanden gleich gefallen daran, ihre sexuellen Bedürfnisse mal anders ausleben zu können.

Dort traf sie auf zwei professionelle Pornodarsteller, die sich äußerst begeistert von der jungen Blondine zeigten. Sie empfahlen Mia Julia umgehend an ihre Produktionsfirma „Magma Productions“ weiter. Die Produzenten waren ebenfalls auf Anhieb hin und weg von ihr. Bereits 2010 spielte sie daher – unter dem Pseudonym „Mia Magma“ – in ihrem ersten Pornofilm „Das Sennenlutschi“ mit.

Mia Magma’s erster Film: Das Sennenlutschi

Karriere als Pornodarstellerin

Nachdem Mia Julia als Mia Magma 2010 in ihrem ersten ernstzunehmenden Pornofilm mitgespielt hatte, war sie auch gleich eine der gefragtesten Darstellerinnen der gesamten nationalen Pornobranche. Es folgten Hardcore-Streifen wie „Der ultimative Blowjob„, „Pure Lust„, „Das Tagebuch der Mia Magma“ und „Mia’s Traumfick„. Ihre Karriere entwickelte sich so rasant, dass auch der Boulevard auf sie aufmerksam wurde – was sehr ungewöhnlich ist, wenn man bedenkt, dass der Mainstream sich normalerweise von allem anrüchigen distanziert. Das Frauenmagazin „frauTV“ berichtetet über sie, was dann im WDR ausgestrahlt wurde. Die Karriere der ehemaligen Friseurin entwickelte sich also in einem rasanten Tempo.

Für ihre Karriere staubte Mia Julia selbstverständlich auch Preise ab. So wurde sie im Jahr 2010 als beste Newcomerin mit dem „Erotixxx Award“ ausgezeichnet. Ein Jahr später folgte dann die Auszeichnung mit dem „Erotic Lounge Award“ als beste Darstellerin. In der Bild-Zeitung wurde sie – zusammen mit Lena Nitro – zum besten neuen Pornosternchen Deutschlands gewählt – eine unglaubliche Ehre für eine solch junge Darstellerin.

Bevor sie im Herbst 2012 ihre Karriere vor der Kamera an den Nagel hängte, um sich anderen Projekten zu widmen, absolvierte sie noch einige Fernseh- und Messeauftritte und übernahm im Musikvideo der Rapgruppe K.I.Z. „Fremdgehen“ eine kleine Rolle. Nachdem es dann einige Monate etwas ruhiger um Mia Julia geworden war, tauchte sie im Februar 2013 plötzlich wieder auf der Bildfläche auf.

Mia Magma DVDs

Ballermann und Trash-TV

Fortan versuchte Mia Julia abseits des Porno-Business Fuß zu fassen. Sie begann als Schlagersängerin am Ballermann und begeistert seither die feierwütigen Urlauber auf der Party-Hochburg Mallorca. Das war es, wovon Mia Julia, die jetzt auch offiziell unter diesem Namen auftritt und „Mia Magma“ komplett zu den Akten gelegt hat, immer geträumt hat. „Bierkönig“ und „Oberbayern“ kochen, wenn die charmante Münchenerin in den beiden legendären Party-Kneipen ihre Songs ins Mikrofon trällert. Kaum ein Gast kann da noch ruhig bleiben und sich nicht seiner hemmungslosen Party-Leidenschaft hingeben.

Mit Songs wie „Der Berg kommt“ und „Oh Baby“ gelingt es Mia Julia, die Fans auf der Party-Insel zum Tanzen zu bringen. Aber sie arbeitet nicht nur als Schlagersängerin. Ab und an geht sie auch mal anderen Projekten nach. So stand sie etwa im Jahr 2013 für „RTL2 – Exklusiv die Reportage“ vor der Kamera.

Darüber hinaus absolviert Mia Julia weiterhin erotische Foto-Shootings, obwohl ihre Zeit als Erotikdarstellerin längst der Vergangenheit angehört. Unter den Namen Mia Julia Brückner und Mia Magma war sie im Dezember 2013 und Januar 2014 in der deutschsprachigen Ausgabe des „Penthouse“ als „Pet des Monats“ zu sehen. Was so besonders daran ist? Sie ist das einzige deutsche Erotikmodell, der das innerhalb eines Jahres zwei Mal gelang.

Und auch vor Trash-TV-Sendungen machte Mia Julia nicht halt. So nahm sie vom 13. August 2014 bis zum 26. August 2014 als eine von zwölf Kandidaten an „Promi Big Brother: Das Experiment“ teil. Ein Highlight für ihre Karriere, da sie ihren Fans erstmals zeigen konnte, wie sie wirklich ist – abseits von Pornofilmen und Schlagergesang. Sie landete am Ende auf einem zufriedenstellenden 8. Platz und war überglücklich, an dem Experiment teilgenommen zu haben.

Erotik als ständiger Begleiter

Obwohl Mia Julia heutzutage hauptsächlich als Schlagersängerin am Ballermann arbeitet, fällt es ihr schwer, sich vom Image des „Pornohäschens“ vollständig zu lösen. Zugegebenermaßen tut sie aber auch wenig dafür. So ist sie die einzige Schlagerkünstlerin auf der Party-Insel, die am Ende der Show auf Wunsch der Zuschauer die Hüllen fallen lässt.

Da lassen sich die meisten Partywilligen nicht zweimal bitten und fordern von der hübschen Blondine hemmungslos, blank zu ziehen. Mit dieser Zugabe definierte Mia Julia die „Erotik-Party“ neu und setzte einen interessanten Trend in Gang.