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Was macht eigentlich … Teresa Orlowski?

Die Karriere der einstigen Foxy Lady

Teresa OrlowskiStill ist es um Teresa Orlowski geworden.
Die einstige „Foxy Lady“ lebt heute im Süden von Spanien in Marbella, an der Costa del Sol.
Nach dem Ende Ihrer Karriere versuchte der einst gefeierte Pornostar ebenso wie ihre Kolleginnen als Produzentin Fuß zu fassen. Anfangs gelang es ihr auch, doch später musste sie mit ihrer Firma Konkurs anmelden.

Sie zog nach Spanien. 2007 sollte sie sich einem deutschen Gericht stellen, weil sie verschiedene Rechnungen nicht bezahlt habe.
Zum Gerichtstermin erschien sie nicht, das Verfahren wurde schließlich durch einen Vergleich beendet.

 

Von der Bedienung zur Foxy Lady

Teresa Orlowski kam als Teresa Orlowska am 29. Juli 1953 im polnischen Breslau zur Welt. Sie kam 1979 nach Deutschland und arbeitete zunächst als Bedienung in einem Tanzlokal in Duisburg. Dort lernte sie den Produzenten pornografischer Filme Hans Moser kennen. Später wurde sie seine Frau und hieß von da an bürgerlich Teresa Moser.
1982 gründete sie in Hannover den Verlag Teresa Orlowski (VTO). Zunächst dachte sie noch nicht an eine Karriere als Porno Queen, sondern gab ein pornografisches Magazin heraus. Etwa zur gleichen Zeit wurden VHS Videokassetten immer beliebter und der Markt verlangte nach Pornofilmen.
Nun begann Teresa mit 30 Jahren nicht nur Pornofilme zu produzieren, sondern auch aktiv in diesen mitzuwirken. Als Foxy Lady drehte sie von 1985 bis 1988 12 Filme. Der Verlag machte später Konkurs und Teresa musste sich ein neues Betätigungsfeld suchen. Im Jahr 1989 ließ sie sich von Hans Moser scheiden.

Teresas eigener Pornokanal

1989 wirkte Teresa an einem Musikvideo der Gruppe „Die Ärzte“ mit dem Titel „Bitte, bitte“ mit. Danach versuchte sie einen eigenen Pornokanal zu gründen. Die Sendungen wurden nur Nachts über einen eigens dafür gemieteten Satelliten ausgestrahlt. Das Programm konnte von Jugendlichen nicht empfangen werden, denn der Zugang war nur durch einen Decoder mit Chipkarte möglich. Leider machte die deutsche Regierung Teresa einen Strich durch die Rechnung.
Der Paragraph 184 des Strafgesetzbuches verbietet nämlich die Ausstrahlung von Pornografie über den Rundfunk. Dieses Gesetz war gleichzeitig das Aus für Teresas Rundfunkambitionen. Bis zu diesem Zeitpunkt schwamm sie auf der Erfolgswelle, denn der Sender machte einen Umsatz von etwa 20 Millionen DM.

Rückzug ins Privatleben

Teresa versuchte sich dann noch einmal als Geschäftsfrau und gründete die Firma „New Age Communications“, die aber 2005 erneut Konkurs anmelden musste. Sie zog nach Marbella. Dort erreichte sie die Vorladung vor Gericht eine eidesstattliche Versicherung abzugeben. Es ging um einige nicht bezahlte Rechnungen. Dieser Aufforderung kam sie nicht nach.
Spiegel online berichtete, dass die „Foxy Lady“ per Haftbefehl gesucht wurde. So schlimm war es aber dann doch nicht, denn der Rechtsstreit wurde durch einen Vergleich aus der Welt geräumt.
Was Orlowski derzeit genau macht lässt sich auch im weltweiten Datennetz nur schwer ermitteln.
Auf ihrer Facebookpräsenz macht sie in erster Linie Werbung für ihre alten Filme. Teresa Orlowski scheint ein gewisses Einkommen aus ihrer alten Reputation als Pornostar zu erzielen. Auf ihrer Homepage kann sich der interessierte Besucher einen kostenpflichtigen Account erstellen.

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